Am Samstag konnte das RCB Cyclyng Team bei der Tour de Wendland zwei zweite Plätze erobern. Möglich wurde das durch eine gute Zusammenarbeit von Tobi, Leo und mir (Dominik).
Aber von Anfang an. Eigentlich sieht die Veranstaltung vier Rennen an drei Tagen vor. Organisiert wird dies in erster Linie von einem sehr engagierten Vater und seinem Sohn, die eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Los geht es am Freitag mit einem Bergzeitfahren, welches den Prolog darstellt. Am Samstagmorgen startet dann das Hauptrennen über 120 km mit ca. 1500 hm, gefolgt von einem 45 km Kriterium am Abend. Abgerundet wird die Tour dann von einem Zeitfahren über 20 km am Sonntag.
Leo hat versucht das ganze Event mitzunehmen und stand nach dem dritten Rennen auf einem guten 8 Platz, musste das Abschlusszeitfahren jedoch wegen Sehnenproblemen absagen. Tobi und ich planten nur die beiden Rennen am Samstag ein.

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Am Vatertag haben sich Dominik und ich zum Großen Preis nach Buchholz in der Hobbyklasse aufgemacht. Das Wetter trieb auch am Rennmorgen noch Sperenzchen aber wir wollten uns das Spektakel zumindest einmal anschauen. Also bei Nieselregen das Auto beladen und in einer guten Stunde nach Buchholz gerollt. Unsere Erwartungen an das Rennen waren bis dato eher defensiver Natur. Zwar hörte der Regen kurz nach Bremen auf aber laut Wetterbericht zog da noch etwas Dickes aus den Niederlanden Richtung Osten – also nichts auf was man bei einem zackigen, noch unbekannten Stadtrundkurs unbedingt hoffte. Hinzu kam, dass im Vorfeld von Fahrern, die an dem Rennen bereits teilgenommen hatten, das Höhenprofil als durchaus anspruchsvoll beschrieben wurde. Aber letztlich galt bei der Ankunft: „Jetzt schauen wir mal, dann sehen wir schon“.

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Jörn und Dominik gemeinsam auf dem Treppchen aber „...1.662 Watt sollten es schon sein....“

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Am 1. Mai war das RCB Cyclyng Team durch Jörn und mich beim Lindener Bergpreis Kriterium vertreten. Das Wetter war mal wieder super und es war eine durchweg gut organisierte Veranstaltung. Auf der 2 Km Runde musste gegen Ende eine knackige 5 % Steigung gesprintet werden.

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Am Sonntag begab sich das RCB Cylyng Team nach Göttingen, um die Form für die kommenden Rennen zu testen, denn gewinnen kann hier keiner von uns. Angetreten sind Tobi (dnf), Andrés (333, das bringt Glück), (Markus (244), Jörn (128), Leo (94) und Dominik (90).

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Am Sonntag war das erste Rennen der Saison für das RCB Cyclyng Team. Wir waren mit 5 Fahrern am Start (Björn, Dominik, Jörn, Leo und Markus). Das Wetter war traumhaft und das Rennen verlief ohne Stürze.

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Rügen, 21.10.2018: An diesem Wochenende war für Tobi und mich alles dabei. Von einem liegen gebliebenen Auto über das beinahe stranden in Stralsund bis hin zu einem klasse und super spannendem Rennen.

Um ganz entspannt zu dem letzten Rennen der Saison zu gelangen, entschieden wir uns lieber etwas mehr Geld auszugeben und bereits am Samstag anzureisen und auf Rügen zu übernachten. Dies sollte sich wie ein roter Faden durch das Wochenende ziehen :/ Wir kamen recht gut bis nach Stralsund, wo dann unser Auto zunächst Leistung verlor und dann ganz den Dienst verweigerte.

So standen wir frierend auf einer Brücke und suchten Schutz hinter der Leitplanke (sehr vorbildlich). Also Abschleppdienst! „Sind sie im ADAC oder Selbstzahler?“ Wir waren Selbstzahler. Abschleppdienst kam und stellte natürlich fest, dass er den Wagen nicht vor Ort reparieren kann. „Das lief ja wie am Schnürchen.“ Nach zähen Verhandlungen mit einer leicht überforderten Dame irgendwo in dunkeldeutschland konnten wir uns einen Mietwagen besorgen. Jetzt stand der Weiterfahrt zum Glück nichts mehr im Wege.

Am Renntag lief es besser :) Der Veranstalter hatte ein schöne Strecke organisiert, deren Highlight die letzten 500 Meter über Kopfsteinpflaster bei einem moderaten Anstieg war. So weit so gut.

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9:45 Uhr: Wir sind jetzt 6 Km unterwegs. Die neutralisierte Phase ist durch. Direkt wird vorne attackiert. Ganz schön früh und noch ganz schön kalt. Die Attacken bringen mich aber auf Betriebstemperatur. Die letzten 6 Km sind wir mit einem 15er Schnitt gefahren. Die nächsten 90 km wird es ein Schnitt über 43 Km/h.

29.07.2018 - 6:15 Uhr - der Wecker klingelt. „Ich hasse Montage!“ denke ich mir und bekomme die Augen nur mit größter Mühe auf. Der erste Blick zur Seite macht mich stutzig. Normalerweise steht meine Freundin vor mir auf, stattdessen blinzelt sie mich nur relativ entgeistert an und zieht sich beim Umdrehen das Kissen über den Kopf. Irgendetwas stimmt hier nicht. Dann dämmert es mir. Es ist wieder einer dieser Sonntage... es ist Renntag!

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Am Sonntag den 15.07.2018 fand das Radrennen „Rund um den Elm“ statt, welches es in abgewandelter Form bereits seit 1907 gibt. Auf einer Gesamtlänge von 70 km müssen insgesamt ca. 800 hm absolviert werden.

Nachdem ich viel Werbung innerhalb der Mannschaft gemacht hatte, entschlossen wir uns mit 6 Fahrern an dem Rennen teilzunehmen. Und so brachen Torben, Andrés, Dominik (ich), Holger, Tobias und Stefan (hat das Foto gemacht) gegen 6 Uhr Richtung Braunschweig auf. 

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„Zurück auf dem Boden der Tatsachen.“

Diese Jahr sollte es die Velotour extrem sein. Jörn hatte Werbung hierfür gemacht und so entschieden sich Torben, Per, Jörn und ich uns für die lange Variante zu melden (ca. 100 km mit 1.480 hm). Per musste das Rennen jedoch aufgrund seines Sturzes bei der Tour d’Energie absagen.

So fuhren wir zu dritt am Tag vor dem Rennen nach Frankfurt um am nächsten Tag ausgeruht an den Start zu gehen. Für Jörn und mich war klar, dass wir aufgrund unseres Gewichts bei diesem Rennen nicht vorne mitfahren können. Daher konnten wir noch entspannt an den Start gehen. Torben, der in Göttingen seine Kletterqualitäten bewiesen hatte, stand da schon etwas mehr unter Spannung (da es jedoch kein GCC Rennen war, brauchte auch Torben nicht mit dem Messer zwischen den Zähnen zu fahren).

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