OBKM Teaser

 

Die Ergebnisse des 5. OBKM Lauf sowie die Gesamtwertung der OBKM 2019 findet ihr hier:

Rennen 1

Rennen 2

Rennen 3

Am 22.09.2019 waren Markus und ich mal wieder bei einem Rennen. Ein kleiner Familienausflug also. Durch krankheitsbedingte Ausfälle mussten wir stark dezimiert mit zwei Fahrern an den Start gehen und traten hier vor allem gegen zwei Teams mit mehr als 10 Fahrern an.

Bereits vor dem Rennen lief es nicht so richtig. Um zu vermeiden, dass wir um 5 Uhr losfahren mussten, entschieden wir uns dafür, bereits am Samstag anzureisen und in der Landeshauptstadt Schwerin zu nächtigen. Aus Kostengründen und einer oberflächlichen Recherche landeten wir in einem Hotel, von dem wir bis zuletzt nicht ganz sicher waren, ob es sich nicht doch um ein Bordell handelte (wir mussten das Zimmer aber nicht stundenweise bezahlen). Das Frühstück bestand aus einem trockenem Brötchen und nachdem wir unsere Startunterlagen abgeholt hatten musste ich noch einen platten Reifen in Ordnung bringen. Es lief also nur so lala.

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Am 08. September kam es zu einer unverhofft großen Anzahl von Radrennfahrern auf dem Platz vor dem Hannoverschen Rathaus. Unter Ihnen war auch eine gehörige Anzahl von Bremern, die gefühlt entweder zum Racing Team oder zum Goldenen Buchladen gehörten. 

Vom RCB hatte sich Jörn für den 70km Sprint angemeldet (erster Rennbericht) und der Rest für die Tour der Herzen über knapp 100km (zweiter Bericht von Björn). Beide Rennen sind im GCC gelistet, wodurch im Feld auch das eine oder andere Trikot im Stile einer belgischen U19-Mannschaft zu sehen war.

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Am Samstag waren wir (Markus, Tobi und Ich) dort wo die Geschichte von Schneewittchen ihre Wurzeln hat (hat mir Markus zwei Mal erzählt) und wie für Schneewitchen sollte am Ende für mich alles gut werden, nachdem ich zwischenzeitlich fast gestorben (Dehydration) wäre.

Vor Ort trafen wir uns mit Karl, Schnippo und Janis, dem von Cyclyng am Vortag noch mal eben das Schaltwerk gemacht werden musste :)

Der Kurs in der Nähe von Hannover ist denkbar unspektakulär. Auf 99 km (es wurden 11 Runden gefahren) kamen ganze 450 hm zusammen. Dafür wehte bei 30 Grad ein recht kräftiger Wind und es wurde die meiste Zeit ganz außen gefahren, um niemandem Windschatten zu geben. Das forderte jede Runde seinen Tribut, sodass das Feld stetig kleiner wurde. Am Beginn der dritten Runde hätte sich fast eine kleine Gruppe lösen können. Dies wiederholte sich später jedoch nicht. Es wurden zwar immer wieder kleinere Ausreisversuche unternommen aber auch diese waren nicht erfolgreich. So zog sich das Rennen über die nächsten Runden. Es zeichnete sich nach der Hälfte der Strecke ab, dass das größte Problem zu wenig Flüssigkeit sein würde. Auch Tobi und Markus wurde dies später zum Verhängnis, sodass sie das Rennen vorzeitig beenden mussten. Ebenso erging es Schnippo. Bis zum Ende dabei waren Janis und Karl, mit denen ich während des Rennens immer wieder super zusammenarbeiten konnte.

Am Samstag konnte das RCB Cyclyng Team bei der Tour de Wendland zwei zweite Plätze erobern. Möglich wurde das durch eine gute Zusammenarbeit von Tobi, Leo und mir (Dominik).
Aber von Anfang an. Eigentlich sieht die Veranstaltung vier Rennen an drei Tagen vor. Organisiert wird dies in erster Linie von einem sehr engagierten Vater und seinem Sohn, die eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben. Los geht es am Freitag mit einem Bergzeitfahren, welches den Prolog darstellt. Am Samstagmorgen startet dann das Hauptrennen über 120 km mit ca. 1500 hm, gefolgt von einem 45 km Kriterium am Abend. Abgerundet wird die Tour dann von einem Zeitfahren über 20 km am Sonntag.
Leo hat versucht das ganze Event mitzunehmen und stand nach dem dritten Rennen auf einem guten 8 Platz, musste das Abschlusszeitfahren jedoch wegen Sehnenproblemen absagen. Tobi und ich planten nur die beiden Rennen am Samstag ein.

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Am Vatertag haben sich Dominik und ich zum Großen Preis nach Buchholz in der Hobbyklasse aufgemacht. Das Wetter trieb auch am Rennmorgen noch Sperenzchen aber wir wollten uns das Spektakel zumindest einmal anschauen. Also bei Nieselregen das Auto beladen und in einer guten Stunde nach Buchholz gerollt. Unsere Erwartungen an das Rennen waren bis dato eher defensiver Natur. Zwar hörte der Regen kurz nach Bremen auf aber laut Wetterbericht zog da noch etwas Dickes aus den Niederlanden Richtung Osten – also nichts auf was man bei einem zackigen, noch unbekannten Stadtrundkurs unbedingt hoffte. Hinzu kam, dass im Vorfeld von Fahrern, die an dem Rennen bereits teilgenommen hatten, das Höhenprofil als durchaus anspruchsvoll beschrieben wurde. Aber letztlich galt bei der Ankunft: „Jetzt schauen wir mal, dann sehen wir schon“.

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Jörn und Dominik gemeinsam auf dem Treppchen aber „...1.662 Watt sollten es schon sein....“

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Am 1. Mai war das RCB Cyclyng Team durch Jörn und mich beim Lindener Bergpreis Kriterium vertreten. Das Wetter war mal wieder super und es war eine durchweg gut organisierte Veranstaltung. Auf der 2 Km Runde musste gegen Ende eine knackige 5 % Steigung gesprintet werden.

TdE 2019

Am Sonntag begab sich das RCB Cylyng Team nach Göttingen, um die Form für die kommenden Rennen zu testen, denn gewinnen kann hier keiner von uns. Angetreten sind Tobi (dnf), Andrés (333, das bringt Glück), (Markus (244), Jörn (128), Leo (94) und Dominik (90).

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Am Sonntag war das erste Rennen der Saison für das RCB Cyclyng Team. Wir waren mit 5 Fahrern am Start (Björn, Dominik, Jörn, Leo und Markus). Das Wetter war traumhaft und das Rennen verlief ohne Stürze.

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Rügen, 21.10.2018: An diesem Wochenende war für Tobi und mich alles dabei. Von einem liegen gebliebenen Auto über das beinahe stranden in Stralsund bis hin zu einem klasse und super spannendem Rennen.

Um ganz entspannt zu dem letzten Rennen der Saison zu gelangen, entschieden wir uns lieber etwas mehr Geld auszugeben und bereits am Samstag anzureisen und auf Rügen zu übernachten. Dies sollte sich wie ein roter Faden durch das Wochenende ziehen :/ Wir kamen recht gut bis nach Stralsund, wo dann unser Auto zunächst Leistung verlor und dann ganz den Dienst verweigerte.

So standen wir frierend auf einer Brücke und suchten Schutz hinter der Leitplanke (sehr vorbildlich). Also Abschleppdienst! „Sind sie im ADAC oder Selbstzahler?“ Wir waren Selbstzahler. Abschleppdienst kam und stellte natürlich fest, dass er den Wagen nicht vor Ort reparieren kann. „Das lief ja wie am Schnürchen.“ Nach zähen Verhandlungen mit einer leicht überforderten Dame irgendwo in dunkeldeutschland konnten wir uns einen Mietwagen besorgen. Jetzt stand der Weiterfahrt zum Glück nichts mehr im Wege.

Am Renntag lief es besser :) Der Veranstalter hatte ein schöne Strecke organisiert, deren Highlight die letzten 500 Meter über Kopfsteinpflaster bei einem moderaten Anstieg war. So weit so gut.